Zu viel Empathie hilft niemanden? Von wegen.

I’ve just come across an article about how compassion in the working world may not be as useful as one would think. The notion at dispute here is “empathy”, as attacked by Prof. Dr. Myriam Bechtoldt, an organisational psychologist from  Frankfurt School of Finance & Management. She titles her German post on Xing, the DACH equivalent of LinkedIn,  “Zu viel Empathie hilft niemandem” (Bechtoldt, 2016). She posits that sympathetic people

  • earn less money, because they demand for less.
  • tend to resort to pity, when the counterpart is not feeling well.
  • are less successful.

Frankly, she might be right with her statements, and a study could present the results she sought for. But does this mean, that we need less empathy in organisations? I posted a comment in the thread, questioning the purpose of empathy as a whole if not to maintain a humanistic balance at the workplace. I wrote that the amount of empathy that is around keeps things in an equilibrium and prevents potentially individuals from going rogue:

“Ich finde zwar den Beitrag berechtigt, und die Punkte die Sie machen haben einen wissenschaftlichen Wert, und ich bin mir sicher, Forschungsergebnisse würden teils ihr Verfasstes bestätigen.

Aber, wenn es dem wirklich so wäre, dann, würde es reichen weiter Produktionen anzutreiben, rationale Entscheidungen zu treffen bezüglich Ökonomisierung und zur Unterstützung des bereits ausgearteten Kapitalismus.

Vielleicht sind es eben die empathischen Menschen, denen womöglich vorgeworfen wird nicht so effizient zu sein, die das Unternehmen, und auf einer macro-ebene ebenso die Wirtschaft, vom drastischen ankurbeln abhalten. Hier ist ein Gedanke: Das Mass an Empathie das durch die wenigen Vertreter in ein Unternehmen einfliesst, hält den Grössenwahn und Begierde nach Macht und einfach nur “mehr”, etwas in Schach.”

I also enjoyed Fuhrmann Daniels post that followed mine. He views it from a neuropsychological perspective and says:

“Ein neuropsychologischer Erklärungsversuch für das Ergebnis der Studie:

Empathie entsteht dadurch, dass wir uns (mittels Spiegelneuronen) in ein Gegenüber hineinversetzen. Im Gehirn werden dabei dieselben Areale angesprochen, als wenn die Situation selber erlebt wird. Dies bedeutet gleichzeitig, dass das Ergebnis durch Persönlichkeit und Erfahrungen beeinflusst wird. „Wenn Sie jemanden mit traurigem Gesichtsausdruck sehen, dann simuliert Ihr Gehirn die neuronale Aktivität, die bei Ihnen selbst zu einem traurigem Gesicht führen würden“ [Zitat aus Gehirn und Geist, ND2/2014].

Durch diese grundlegende Funktion des Gehirns ergeben sich Probleme. Es kann nur korrekt simuliert werden, wenn die Situation bekannt und entsprechende Erfahrungen vorhanden sind. Die Beziehung zum Gegenüber beeinflusst das Ergebnis (bei als unsympathisch empfundenen Personen bleibt die Simulation teilweise ganz aus). Kultur und sozioökonomischer Status beeinflussen die Körpersprache. Anti-Samariter-Effekt: Unterstützung für andere Menschen gewähren Menschen weniger schnell, wenn sie selbst gerade ähnliche Erfahrungen gemacht haben. […]

Tania Singer (2004) ist entsprechend in einer Studie zum Schluss gekommen, Emphatie sei keine reine Frage der Intuition und entsteht nicht automatisch. Vielmehr müssen wir über das beobachtete nachdenken.

Persönlich finde ich die Aussage gut, dass wir uns auch miteinander beschätigen sollten, wir keine voreiligen Schlüsse ziehen und über eine Situation nachdenken sollten.”

 

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Bechtoldt, Myriam (2016, March). Zu viel Empathie hilft niemandem. Xing – Klartext. Retrieved March 5, 2016, from https://www.xing.com/news/klartext/zu-viel-empathie-hilft-niemandem-494?sc_o=da536_df1_1_d

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